Im Wagner-Jahr 2013 stehen für den Dirigenten Constantin Trinks verschiedene Wagner-Werke im Zentrum seiner Aktivitäten. Den Anfang machte im März die euphorisch besprochene „Tannhäuser“-Premiere an der Straßburger Opéra national du Rhin. Im Juni und Juli folgen nun Neuproduktionen in den bedeutenden Wagner-Wirkungsstätten Dresden und Bayreuth. Am 15. Juni 2013 dirigiert er eine Neuproduktion des „Fliegenden Holländer“ an der Semperoper Dresden. Drei Wochen später, am 8. Juli 2013, findet in Bayreuth im Rahmen der Feierlichkeiten zu Wagners 200. Geburtstag, die szenische Aufführung der Oper „Das Liebesverbot“ mit Constantin Trinks und dem Gewandhausorchester Leipzig statt.
Bereits die Straßburger „Tannhäuser“-Premiere vom 24. März bezeugte die hohe Qualität des Opern- und insbesondere Wagner-Dirigenten Constantin Trinks. Als „neuer Stern am Dirigentenhimmel“ und „Entdeckung eines kommenden großen Wagnerdirigenten“ wurde er von der „Rheinpfalz“ gefeiert; die französische Fachzeitschrift „Diapason“ bezeichnete ihn als „un chef de théâtre, qui porte à bout de bras, avec fermeté mais sans raideur“. Richard Wagners „Fliegender Holländer“ wurde vor 170 Jahren an der Semperoper Dresden uraufgeführt. An diesen „genius loci“ knüpft Constantin Trinks mit der „Holländer“-Premiere am 15. Juni 2013 an. Für den erst 38-jährigen Dirigenten ist es nicht der erste Auftritt in Dresden, sorgte er doch schon 2010 mit seinem „Rosenkavalier“-Debüt sowie mit der Neuproduktion von „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ für überregionale Aufmerksamkeit.
Dass Constantin Trinks als einer der talentiertesten Wagner-Dirigenten der jüngeren Generation gehandelt wird, zeigt auch die Einladung, bei einer Kooperation zwischen Geburts- und Wirkungsstadt Richard Wagners – Leipzig und Bayreuth – mitzuwirken: Am 8. Juli 2013 wird er in Bayreuth die Premiere der frühen Wagner-Oper „Das Liebesverbot“ leiten. Diese Neuproduktion ist Teil des Projekts „Von Leipzig nach Bayreuth“, bei dem die nicht in den Festspielkanon aufgenommenen Frühwerke „Die Feen“, „Das Liebesverbot“ und „Rienzi“ sowohl an der Oper Leipzig als auch in der für diesen Zweck eigens umgestalteten Oberfrankenhalle in Bayreuth zu erleben sein werden. Neben Constantin Trinks werden der international wohl renommierteste Wagner-Dirigent Christian Thielemann sowie der Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Ulf Schirmer, auftreten. Dies beweist ebenfalls die wachsende Wahrnehmung Trinks‘ als Wagner-Dirigent.
Der in Karlsruhe geborene Constantin Trinks hat u. a. an der Opéra national de Paris, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper und der Semperoper Dresden dirigiert. Als ausgewiesener Wagner-Spezialist hat er bereits alle bedeutenden Wagner-Opern erarbeitet. Seine Interpretationen der „Meistersinger“, des „Parsifal“ und des „Ring des Nibelungen“ in Darmstadt fanden deutschlandweite Anerkennung. Bei den Münchner Opernfestspielen 2011 sorgte er mit Richard Strauss` „Rosenkavalier“ für Furore und wurde von der Münchner Presse als möglicher Nachfolger Lorin Maazels am Pult der Münchner Philharmoniker gehandelt. Ende 2012 debütierte er an der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Tannhäuser“, den er Anfang 2013 auch am New National Theatre Tokyo dirigierte. 2014 folgt Constantin Trinks` Debüt an der Wiener Staatsoper mit Mozarts „Zauberflöte“.
